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14. 04.

Ausgelacht?! Zum Verhältnis von Politik und Satire

Podiumsdiskussion mit dem Wagenbauer Jacques Tilly in Düsseldorf

Ob in Wort, Schrift oder Bild – Satire thematisiert in überspitzter und verspottender Form gesellschaftliche und politische Zustände. Sie versucht mit den Mitteln der Komik Probleme anzusprechen und Widersprüche aufzudecken. Politische Satire kennt keine Tabus und nimmt kein Blatt vor den Mund. Was Satire darf, wird dabei immer wieder neu verhandelt. Doch was kann Satire leisten?

Sind die satirischen Nachrichtenmeldungen des „Postillons“ vor allem Klamauk oder schärfen sie den Blick für tagespolitische Themen? Erfüllen Formate wie die „ZDF heute-show“ oder „Die Anstalt“ eine aufklärerische Funkion oder befördern sie durch ihre stereotypen Darstellungen eher Politikverdrossenheit? Bleibt Satire auf die Kritik der Verhältnisse beschränkt oder besitzt sie ein konstruktives Potenzial?

Im Rahmen der Podiumsdiskussion zum "12. Düsseldorfer Forum Politische Kommunikation" (DFPK) werden Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Politik und Medien einen Blick auf gegenwärtige Formen politischer Satire werfen und das Verhältnis von Satire und demokratischer Kultur diskutieren.

Podiumsgäste sind:

  • Prof. Dr. Katharina Kleinen-von Königslöw, Assistenzprofessorin für politische Kommunikation am IPMZ der Universität Zürich
  • Volker Stennei, stellv. Vorsitzender des Trägervereins des Deutschen Presserats e.V. und Mitglied des Plenums des Deutschen Presserats
  • Jacques Tilly, Düsseldorfer Karnevalswagenbauer, gbs-Kurator
  • Johannes Vogel, Generalsekretär der FDP NRW   

Moderation der Diskussionsrunde: Helene Pawlitzki