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Termine

01. 10. - 03. 10.

Zeit · Geist · Gehirn: Neurowissenschaft und Zeiterleben

Symposium Kortizes 2021 im Germanischen Nationalmuseum Nürnberg

Was auch immer wir wahrnehmen, entscheiden und tun: Wir tun es in der Zeit. Doch der Zeitbegriff ist mehrdeutig. Neben der physikalischen Zeit, in der neuronale Vorgänge und körperliche Reaktionen beschrieben werden, steht der subjektiv empfundene Zeitablauf unserer Erlebnisse und Erinnerungen. Auf diesem Symposium erläutern Fachleute aus Hirnforschung, Medizin, Psychologie und Philosophie aktuelle Erkenntnisse zu Biorhythmus und innerer Uhr, zu Nervenreizleitung und Handlungsplanung, zur Täuschbarkeit des Zeitempfindens u.v.m. Online-Veranstaltung des Instituts für populärwissenschaftlichen Diskurs (Kortizes) in Kooperation mit der Giordano-Bruno-Stiftung (gbs).

Die Durchführbarkeit des Symposiums als Präsenzveranstaltung steht unter Corona-Vorbehalt. Es gelten die entsprechenden Bestimmungen des Freistaats Bayern für Oktober 2021. Bitte informieren Sie sich hier über die Zugangsbedingungen. Bei Limitierung der Plätze gilt die Reihenfolge der eingegangenen Anmeldungen, die in der lfd. Nummer auf der Eintrittskarte kodiert ist.

Referentinnen und Referenten:

  • Prof. Dr. Anne Böckler-Raettig
  • Prof. Dr. Gregor Eichele
  • Prof. Dr. Alexander Gail
  • Prof. Dr. Andrea Kiesel
  • Prof. Dr. Achim Kramer
  • Prof. Dr. Martin Meyer
  • Dr. Barbara Schmid
  • Prof. Dr. Dr. Norman Sieroka
  • Dr. Max-Philipp Stenner
  • Prof. Dr. Hans-Peter Thier
  • Prof. Dr. Rolf Ulrich
  • Dr. Isabell Winkler

Am Samstagabend gibt es Gelegenheit zu geistreichen Gesprächen ohne Zeitdruck bei Wein und Musik (am Flügel: Claus Gebert). In diesem Rahmen findet unter dem Motto "Clevere Hirne für die Zukunft" die Preisverleihung an die Gewinner des Nachwuchswettbewerbs "Was ist rational?" statt. Der Essay-Wettbewerb wurde anlässlich des 100. Geburtstags des renommierten Wissenschaftstheoretikers Professor Hans Albert  von der Bundesarbeitsgemeinschaft Humanistischer Studierender in Kooperation mit dem Hans-Albert-Institut ausgelobt, das von der Giordano-Bruno-Stiftung 2020 gegründet wurde.

Programmgestaltung und Organisation:
Helmut Fink und Rainer Rosenzweig