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Isabell Schulz

Isabell Schulz

27. 10.

Waldorf: Zwischen Pädagogik und Esoterik

Vortrag von Isabell Schulz im hbbk Konstanz

Weniger Leistungsdruck, individuelle Förderung, kreative Entfaltung - das behaupten die Verfechter der Waldorfpädagogik. Waldorfeinrichtungen werden heute als gängige Alternative zu konventionellen Kindergärten und Regelschulen gesehen. In der öffentlichen Wahrnehmung werden vor allem bedürfnisorientiertes Lernen und eine familiäre Atmosphäre beworben. Eltern entscheiden sich daher nicht selten für Waldorfkitas und -schulen in der Erwartung einer »ganzheitlichen« Bildung für ihre Kinder.

Dass das Konzept »Waldorf« auf der Anthroposophie Rudolf Steiners beruht, wird jedoch häufig verschwiegen. Steiners Lehren gelten dabei nicht nur als umstritten, sondern werden auch hinsichtlich ihrer esoterischen, okkultistischen und rassistischen Grundlagen kritisiert. Dieser Vortrag gibt Einblicke in die Theorie und Praxis der Waldorfpädagogik und lädt zu einer konstruktiv-kritischen Auseinandersetzung ein.

Die Referentin ist studierte Sozialpädagogin und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin (i.A.) und beschäftigt sich bereits seit einigen Jahren mit pseudo- und parawissenschaftlichen Methoden in der Pädagogik. 

Zum Veranstaltungsort:
Das »Humanistische Bildungs- und Begegnungszentrum Konstanz« (hbbk) richtet sich an alle Menschen, die sich mit weltanschaulichen Fragen beschäftigen möchten. Das von er gbs Bodensee gegründete hbbk fördert Humanismus, kritisches Denken, wissenschaftliches Arbeiten, Philosophie sowie die Idee einer offenen Gesellschaft.