Irans neuer Präsident Peseschkian war maßgeblich an der gewaltsamen Durchsetzung des Hijab 1979 beteiligt
Darstellung als „Reformer“ durch die Mainstream-Medien in Frage gestellt.

Die in Deutschland ansässige iranische Dissidentin Mina Ahadi wirft dem neu gewählten iranischen Präsidenten Massud Peseschkian vor, 1979 den Hijab gewaltsam gegen Frauen an einer Universität durchgesetzt zu haben, lange bevor er obligatorisch wurde.
Der Tag der offenen Gesellschaft ist ein Aktionstag, der von der "
Der Dokumentarfilm "Mina – Der Preis der Freiheit" von Hesam Yousefi porträtiert Mina Ahadi, eine iranische Menschenrechtsaktivistin. Mina kämpft seit Jahrzehnten gegen Hinrichtungen und Steinigungen im Iran – und wurde dadurch selbst zur Zielscheibe des Regimes. Mit zahlreichen Kampagnen hat sie die Weltöffentlichkeit auf die grausame Tötungspraxis aufmerksam gemacht. Dass heute im Iran nicht mehr gesteinigt wird, ist auch und vor allem Minas Verdienst.
Wir leben in einem säkularen Verfassungsstaat. Es herrscht Glaubensfreiheit. Alle Bürger dürfen ihren Gott, auch ihre Götter haben, der Staat selbst aber muss gottlos sein. Doch genau daran hapert es. Obwohl die Kirchen hierzulande seit Jahrzehnten rapide an Mitgliedern verlieren und inzwischen weniger als die Hälfte der Bevölkerung Mitglied in einer der beiden christlichen Großkirchen ist, bestehen die Kirchen auf jahrhundertealten Privilegien. Und der Staat gewährt sie ihnen in Form von Sonderrechten, Subventionen und steuerlichen Vergünstigungen. Helmut Ortner fordert: "Diese Komplizenschaft muss ein Ende haben!"